Fakten

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an alle die ihren Traumberuf erlernen oder ihr Hobby zum Beruf machen möchten. Erste Erfahrungen im Wassersport sollten mitgebracht werden, sind jedoch keine Vorraussetzung für die Teilnahme an der Maßnahme. Zugeschnitten für arbeitsuchende Frauen und Männer mit guter körperlicher Fitness und dem Wunsch, an gewerblichen Wassersportschulen oder bei Touristikunternehmen im In- und Ausland zu arbeiten. Flexible Arbeitszeiten sowie europaweite Mobilität sind notwendig. Ein weltweiter Einsatz ist möglich.

Abschluss

Weltweit anerkannte Befähigungsnachweise, Lizenzen und Zertifikate

Ausbildungsdauer

Vollzeit, ca. 1.840 Stunden , inkl. 240 Stunden Praktikum

Kursinhalte

WINDSURF-INSTRUCTOR-LIZENZ

Teilnahmevoraussetzungen
Basismanöver (Starten, Wende, Halse, sicheres Fahren, Kreuzen)
auf dem Longboard bei 4Bft.
Alter

18 Jahre

Ausbildungsinhalte

Theoretische Grundlagen:
Unterrichtsplanung, Methoden der Stoffvermittlung, Schul-/Unterrichtsorganisation,
Notsituationen, Sicherheit, Animation, Physikalische Grundlagen.

Praktische Grundlagen:

Fahrtraining für die Unterrichtspraxis, Ausbildungsübungen mit Einsteigern und Fortgeschrittenen, praxisnahe Theorieausbildung, perfekte Schulorganisation
Prüfung

Praxis I:
Fertigkeiten zur Brettbeherrschung, 40 m Halbwind. 4 von 5 müssen
bestanden werden (Schlangenlinien fahren, Achterliek voraus, in Lee fahren,
Heck voraus fahren, Brett-360er).

Praxis II:
Überprüft wird das demonstrative Fahren der Einsteigertechniken.

Lehrprobe:
Lehrbefähigung in Verbindung mit fachtheoretischen Kenntnissen.

Theorie:
Schriftliche Prüfung (multiple choise), Dauer 60 bis 90 Min.

Quelle: VDWS 2009

KITEBOARDING-INSTRUCTOR-LIZENZ

Teilnahmevoraussetzungen

Level 6 des VDWS-Kiteboarding-Levelsystems

Alter

18 Jahre

Ausbildungsinhalte

Theoretische Grundlagen:
Das notwendige methodisch-didaktische Wissen erarbeiten, um den Schülern Spaß am Kitesurfen zu vermitteln. Erste Unterrichtserfahrungen durch Unterrichtsversuche mit Kiteschülern machen und auswerten.

Praktische Grundlagen:

Sicheren Kitesurfunterricht im Grundscheinbereich an verschiedenen Standorten mit verschiedenen Kitesurfsystemen organisieren und durchführen.

Prüfung
Praxis:
Level 6 des VDWS-Kite-Level-Systems wird überprüft. Teilnehmer, die Level 6 mittels der VDWS-Lizenz nachweisen können, sind von der fahrpraktischen Prüfung befreit.

Lehrprobe:
Lehrbefähigung in Verbindung mit fachtheoretischen Kenntnissen.

Theorie:
Schriftliche Prüfung mit 18 Fragen, Dauer 90 Min.

Quelle: VDWS 2009
CATAMARAN-INSTRUCTOR-LIZENZ
Teilnahmevoraussetzungen
Sicheres Segeln auf einem Catamaran bei 4-5 Bft.

Alter
18 Jahre

Ausbildungsinhalte

Theoretische Grundlagen:
Unterrichtsplanung, Methoden der Stoffvermittlung, Schul-/Unterrichts-organisation, Notsituationen, Sicherheit, Animation, Physikalische Grundlagen, Segeltheorie und Manöver, Materialkunde und Bootspflege.

Praktische Grundlagen:
Demofahren der Manöver, Gewichts-/Bootstrimm, Notsituationen, Verbesserung des Fahrkönnens, Unterrichtsdurchführung eines Catamaraneinsteigerkurses.

Prüfung:
Praxis bei 4-10 m/sec.: Kreuzen am Wind, Wende, Vorwindkreuz, Halse, Anlegen am Boot, Treiben auf dem Bug, Wende aus dem Stand, Beidrehen, Raumaufteilung im Parcour.

Lehrprobe:
Lehrbefähigung in Verbindung mit fachtheoretischen Kenntnissen.

Theorie:
Schriftliche Prüfung mit 30 Fragen, Dauer 90 Min.

Quelle: VDWS 2009

Sportboot-Führerschein-Binnen (SBF/Binnen)
Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von Sportbooten (unter Motor oder Segel/Surfen) unter 15 Meter Länge (ohne Ruder und Bugspriet) auf den Binnenschifffahrtsstraßen, vorgeschrieben für Fahrzeuge unter Motor mit mehr als 3,68 kW (5 PS).

Zulassung:
  • Segeln/Surfen ab 14,
  • Motor ab 16 Jahren;
  • Tauglichkeit:Vorlage „Ärztliches Zeugnis für Sportbootführerschein-Bewerber“,
  • Zuverlässigkeit: Vorlage eines gültigen Kfz-Führerscheines (oder
    Führungszeugnisses / Verzicht bei Minderjährigen).

Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen und ggf. einer mündlichen Prüfung.

Ausreichende Kenntnisse:
  • des Binnenschifffahrtsrechts,
  • der Seemannschaft,
  • der Fahrzeugführung (Segel-, Motorboot, Surfbrett) sind nachzuweisen.
In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem Sportboot umgesetzt und angewendet werden. Es sind verschiedene Manöver (u. a. das Rettungsmanöver) und Knoten vorzuführen.

Quelle: DSV 2009

Sportboot-Führerschein-See (SBF/See)
Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von motorisierten Sportbooten auf den Seeschifffahrtsstraßen (3 sm). Vorgeschrieben für Fahrzeuge unter Motor mit mehr als 3,68 kW (5 PS).

Zulassung:
  • ab 16 Jahren,
  • Tauglichkeit: Vorlage „Ärztliches Zeugnis für Sportbootführerschein-Bewerber“,
  • Zuverlässigkeit: Vorlage eines gültigen Kfz-Führerscheines (oder
    Führungszeugnisses/Verzicht bei Minderjährigen).
Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen und ggf. einer mündlichen Prüfung.

Ausreichende Kenntnisse
  • der Navigation,
  • der Seemannschaft,
  • des Seeschifffahrtsrechts,
  • der Wetterkunde und
  • der Fahrzeugführung sind nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem Boot unter Antriebsmaschine umgesetzt und angewendet werden. Es sind verschiedene Manöver (u.a. das Rettungsmanöver) und Knoten vorzuführen.

Quelle: DSV 2009

Deutsches Rettungsschwimmabzeichen (DRSA) Silber
Mindestalter 15 Jahre
Praktische Prüfung:
  • 400 m Schwimmen in höchstens 15 min, davon 50 m Kraulschwimmen,
  • 150 m Brustschwimmen und 200 m Schwimmen in Rückenlage mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit
  • 300 m Schwimmen in Kleidung in höchstens 12 min, anschließend im Wasser entkleiden
  • Sprung aus 3 m Höhe
  • 25 m Streckentauchen
  • dreimal Tieftauchen von der Wasseroberfläche, zweimal kopfwärts und einmal fußwärts innerhalb von 3 Minuten, mit dreimaligem Heraufholen eines 5 kg-Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes (Wassertiefe zwischen 3 und 5 m)
  • 50 m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen in höchstens 1:30 Minuten
  • Fertigkeiten zur Vermeidung von Umklammerungen sowie zur Befreiung aus Halsumklammerung von hinten und Halswürgegriff von hinten
  • 50 m Schleppen in höchstens 4 Minuten, beide Partner in Kleidung, je eine Hälfte der Strecke mit Kopf- oder Achsel- und einem Fesselschleppgriff (Standard-Fesselschleppgriff oder Seemannsgriff)
  • Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)
  • Kombinierte Übung, die ohne Pause in der angegebenen Reihenfolge zu erfüllenist:

    1. 20 m Anschwimmen in Bauchlage
    2. Abtauchen auf 3-5 m Tiefe, Heraufholen eines 5-kg-Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes, diesen anschließend fallen lassen
    3. Lösen aus der Umklammerung durch einen Befreiungsgriff
    4. 25 m Schleppen
    5. Anlandbringen des Geretteten
    6. 3 Minuten Vorführen der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)
Theoretische Prüfung:
  • Atmung und Blutkreislauf
  • Gefahren am und im Wasser
  • Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbst- und Fremdrettung)
  • Vermeidung von Umklammerungen
  • Erste Hilfe
  • Rechte und Pflichten bei Hilfeleistungen
  • Rettungsgeräte
  • Aufgaben und Tätigkeiten der DLRG
Quelle: DLRG 2009